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KOMPASS – die Bildung von Heute, der Unterricht von Morgen

KOMPASS – die Bildung von Heute, der Unterricht von Morgen

KOMPASS – die Bildung von Heute, der Unterricht von Morgen

Bildung und Lernprozesse international denken und aus einem internationalen Netzwerk in Verbindung mit einer gezielten Fortbildung neue Impulse für den Englischunterricht erhalten, waren Anlass für uns unserem Lehrpersonal in Englisch den Zugang zu einer internationalen Fortbildung über eine Erasmus+ Mobilität zu ermöglichen. Bereits im Juli 2018 berichteten wir an dieser Stelle über unser Erasmus+-Projekt KOMPASSKOmpetenzen Mobilisieren, Potenziale Aktivieren, Sprache als Schlüssel zur Welt.

Nun ist das Vorhaben - Fortbildungsreise an den Campus der Universität in Cambridge - in die Tat umgesetzt worden. Vom 15. Juli 2018 bis 28. Juli 2018 fand am Homerton College in Cambridge die Lehrerfortbildung „Language and Methodology Refresher (Secondary/Adult) for School Education Staff“ (Sprachen- und Methodenauffrischer für Lehrpersonal) statt. Unter Leitung der Referentin Laura Patsko des Bell Bildungsinstituts wurden internationalem Lehrpersonal  Lehr-/Lernmethoden vermittelt, welche ihren Schülern zu Hause einen offeneren Zugang zur englischen Sprache ermöglichen sollen. Mit der Lehrerfortbildung sollen insbesondere die Kursergebnisse

  • Verbesserung des Engagements zum Lernen durch Lernunterstützung,
  • Erweiterung des interkulturellen Bewusstsein und des Verständnisses für soziale, sprachliche und kulturelle Vielfalt,
  • Erlernen neuer Lehrmethoden und Methoden des Unterrichtsmanagements, sowie praktische Lehrtechniken und Fähigkeiten und
  • Vermittlung von Verbreitungsstrategien für gute Praxis  und
  • Förderung innovativen Lehrens

erreicht werden. Zur Umsetzung dieser Kursergebnisse wurden hauptsächlich die Themen

  • Lehrerrollen, Klassenzimmer-Management, kommunikative Ansätze, Kontrollfragensystematik,
  • Bedürfnisse der Lernenden, Ziele und Motivationen,
  • Methodik zur Entwicklung einer flüssigen Sprache und
  • die Kompetenzen Hören, Lesen, Sprechen und Schreiben

in Workshops intensiviert und bearbeitet.

Die von uns, im Rahmen unseres Erasmus+ Projektes KOMPASS, ausgewählte Lehrerfortbildung fand im Rahmen des Sommercamps in Cambridge statt. Zur Zeit des Kurses befanden sich Lehrer und Lehrerinnen aus 19 Nationen auf dem Campus der Universität in Cambridge in unterschiedlichen Veranstaltungen. In dem von uns gewählten Kurs Language and Methodology Refresher, Secondary/Adult nahm Lehrpersonal aus der Solwakai, Polen, Brasilien, Argentinien, der Tschechischen Republik, Spanien und Deutschland teil. Neben den spannenden und innovativen Inhalten des Kurses, eröffnete auch der internationale Teilnehmermix neue Perspektiven auf alltägliche Herausforderungen im Unterricht. Informelle Gespräche am Rande der Kurszeiten und in der Freizeit intensivierten Impulse und regten eine weitere Durchdringung einzelner Themen an.

Wieder zurückgekehrt mit einem Koffer voller Ideen und Impulsen im Gepäck, berichtete unsere Englischdozentin ihrem Kollegium berufsfeldübergreifend und ihren Schülern von ihrer Fortbildungsreise und den mitgebrachten Ideen und Erkenntnissen, die es nun gilt in den Unterrichtsalltag zu integrieren. Umsetzungsstrategien richten sich dabei an unseren Projektzielen aus, die Anlass für uns waren eine internationale Fortbildung zu beantragen und begeisterte Lehrerinnen dabei zu fördern:

  • den Herausforderungen, denen sich unsere Lernenden in der beruflichen Rehabilitation gegenüber sehen und
  • den Lernschwierigkeiten bis hin zu Lernblockaden und Ablehnung gegen die englische Sprache

mit neuen Lernmethoden, innovativen und inklusiven Lernarrangements und Erfahrungsberichten von Auslandsaufenthalten unserer Lehrenden positiv entgegen zu wirken und den Barriereabbau zu fördern. Mit neuen Fortbildungsimpulsen soll eine Lernatmosphäre im Englischunterricht geschaffen werden, die auf die individuellen Bedarfe der Lernenden eingeht und sie ermuntert, im europäischen Geist über den sprichwörtlichen Tellerrand zu schauen. An dieser Stelle sollen nur einige Impulse für den Englischunterricht von „Morgen“ am Bfw Sachsen-Anhalt aufgezeigt werden:

  • noch differenziertere Teilnehmerarbeit, um individuelle Lernergebnisse abbilden zu können
  • weniger erklären, mehr dirigierend Fragen um Zusammenhänge/Regeln erkennen zu lassen
  • sich auf vielfältige Weise dem Sprach- und Inhaltsverständnis vergewissern und
  • verstärkt zum Gebrauch der Sprache anregen.

Die Weiterbildung legt einen positiven Effekt auf die aktuelle Unterrichtsgestaltung. Sie zeigt, dass neue Lernmethoden, aufgefrischtes Wissen und innovative Lernarrangements, in Verbindung mit einem differenzierterem Verständnis für individuelle Lerntaktiken eine höhere Bereitschaft zum Erlernen der englischen Sprache befördern. Im Weiteren sollen die innovativen, und in ersten Ansätzen im praktischen Unterricht erprobten, Impulse weiter entwickelt und in Lehrarrangements verstetigt werden.

An dieser Stelle bleibt uns vorerst nur noch einmal Danke zu sagen, für das Engagement aller Beteiligten und die Möglichkeit Mitarbeitern auch außergewöhnliche Fortbildungen eröffnen zu können. Im Rahmen des Erasmus+ Aktionsprogramm „Lernmobilität von Einzelpersonen – Mobilität von Lernenden und Bildungspersonal“ haben wir Fördermittel für die Teilnahme unserer Englischlehrerinnen an dem Lehrerfortbildungskurs „Language and Methodology Refresher (Secondary/Adult) for School Education Staff“ von Bell in Cambridge beantragt und genehmigt bekommen. Bei der Beantragung wurden wir außerordentlich von der EU Service-Agentur Sachsen-Anhalt in Magdeburg und ihren Mitarbeitern, sowie der Nationalen Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NABiBB) unterstützt. Ebenso haben wir die Genehmigung des Projektes auch dem großen Engagement unserer Englischlehrerinnen bei der Antragsbearbeitung und der Planung der Fortbildungsreise zu verdanken. Umso stimmungsdämpfend war es, dass es kurzfristig nur einer Lehrerin möglich war die Fortbildungsreise anzutreten. Zwischenzeitlich haben sich unsere Englischlehrerinnen aber intensiv ausgetauscht, Methoden entwickelt und Vereinbarungen zum Mentoring getroffen.

© Frau Fermumm E-Mail

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